164. Stiftungsfest

14. Nov.. 2022 | von | Kategorie: Allgemein

Wir blicken zurück auf ein feuchtfröhlich verlebtes 164. Stiftungsfest der Gothania. Dank intensiver Planungen und mehrerer Bollerwagenfahrten mit fester und flüssiger Nahrung, konnten wir sicherstellen, dass alle unsere Gäste das ganze Wochenende zur Genüge versorgt wurden. Um 19 Uhr startete am Freitag der Begrüßungsabend. Sofort tummelten sich auch zahlreiche Gäste im Gothanenhaus. Es wurde gegessen, getrunken und an geistreichen Unterhaltungen sollte es auch nie mangeln. Das Highlight des Abends war ein riesiger Schinken, der etwa so viel wog wie ein Sack Zement und der uns auch als prägendes Motiv durch die nächsten Tage leiten würde.

Das Frühstück am Samstagmorgen war, trotz liebevoller Zubereitung, eher schwach besucht, was der Tatsache geschuldet war, dass der ein oder andere es am Vorabend vielleicht doch etwas übertrieben hatte. Hier und da wurde sodann natürlich zum Konterbier gegriffen, doch die Pläne für den Tag riefen. Die ADAHs zogen sich in den Kneipsaal zurück und hielten ihre Konvente ab. Damit die lieben Aktiven nicht störten, wurden alle, die bis dahin wieder aufrecht stehen konnten, zum Spaßhaben ins Experiminta Science Center verbannt. Hier wurde über die faszinierenden Phänomene der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik aufgeklärt. Da man von einer solchen Vielzahl fesselnder Experimente natürlich Hunger bekommt, traf sich die versammelte Mannschaft im Struwwelpeter, einer Apfelweinwirtschaft mit Biergarten und verköstigte Frankfurter Spezialitäten und deutsche Küche.

Gut gesättigt, bereiteten wir uns dann auf die Kneipe vor. Zahlreiche Gäste ließen ihre Grußworte verlauten, es wurde gesungen, es herrschte also gute Stimmung. Jedem im Gedächtnis geblieben ist wohl die Rede unseres X mIssTic. Sie sprach über ihre ganz eigenen Erfahrungen in ihrer Verbindungszeit und wie sie persönlich und charakterlich durch die Verbindungsgemeinschaft profitieren konnte, die ihr half durch die Höhen und Tiefen der letzten Jahre zu navigieren. Ihre schonungslose Aufrichtigkeit und ihre Offenheit rührte die versammelte Corona und gaben dem Abend genau die richtige Menge an Mehrwert zwischen all dem Spaß. Im zweiten Teil übernahm Collarbear die Leitung und überzeugte durch eine Planung, die ihres gleichen sucht, mit einem themenbasierten Inoffiz. Dabei ging es um die Suche nach dem sagenumwobenen Schatz von One Piece, welcher der anfangs erwähnte riesige Schinken war.

Am Sonntag wurde zeitig mit dem Frühstück gestartet, das sich ohne größeres Zögern in einen berüchtigten Sektbrunch verwandelte. Da Sektfrühstücke in der Gothania auch ein leitendes Motiv sind, erstreckte sich das Gelage selbstlaufend auf den gesamten restlichen Tag. Spontan empfingen wir Gäste aus Freiberg, die sich im Rahmen einer Fuxenflucht bei uns verirrt hatten und leerten Sekt- und Bierflaschen auf der Terrasse im Dauerregen. Die eigentlich geplante Fahrt mit dem Ebbelwoi Express viel leider aufgrund des Regens und der übermäßigen Saufmotivation ins Wasser.

Dennoch war das Wochenende ein voller Erfolg und wird uns allen noch für lange Zeit im Gedächtnis bleiben.

semper idem!

Lavigne Z! Z

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