Billard und Bowling Turnier in Freiberg

26. Mai. 2024 | von | Kategorie: Allgemein

Am dritten Mai-Wochenende stand das Bowling- und Billardturnier in Freiberg an. Das eher ruhige, ländlich geprägte Freiberg mit seinen rund 40.000 Einwohnern wurde am Wochenende von 100 ATBlern übernommen. Unter dieser elitären Gesellschaft befanden sich auch sieben Frankfurter Gothanen. Aus allen Himmelsrichtungen reisten die Gäste an, um standesgemäß am Freitagabend den Begrüßungsabend zu feiern. Leider schenkten die sonst vorbildlichen Gastgeber der ASV „Alte Elisabeth“ zu Freiberg/Sachsen regional gebrautes Freiberger Bier aus. Dieser Hopfentee war selbst frisch gezapft eine absolute geschmackliche Frechheit. Die Stimmung konnte durch den sagenumwobenen Mitternachtsschrei wieder aufgehellt werden, der die Anwesenden begeisterte und alle in Bann zog. Am nächsten Morgen starteten die taufrischen Gothanen dann in die Turnierspiele. Relativ schnell war klar, dass im Kneipensport niemand an der Gothania vorbeikommen würde. Souverän und mit einer unnachahmlichen Leichtfüßigkeit sicherten wir uns den ersten Platz im Billardturnier.

Dieser Sieg ist auch ein starkes Argument für die anstehende Kneipsaalrenovierung. Kaum auszudenken, was mit einem adäquaten Trainingstisch noch alles möglich ist! Zwischen dem Turniersieg und dem Kommers hatte die ATV der Märker und Kurmark noch die Gelegenheit, ihre sichergestellten Couleurgegenstände auszusaufen. Auch wenn es im Vorfeld den einen oder anderen Disput über das Vorgehen und die Absprache der Sicherstellung gab, akzeptierten unsere Berliner Flurgenossen ihr Schicksal und erkannten unseren listigen und eleganten Coup damit an.

Am Abend gab es dann einen Festkommers anlässlich des parallel gefeierten 33. Stiftungsfests der ASV „Alte Elisabeth“ zu Freiberg/Sachsen. Beim gemeinsamen Chargenessen konnten wir die Geschehnisse des Turniertages Revue passieren lassen. Gegen 20 Uhr füllte sich der Kommerssaal, und sogar der Oberbürgermeister von Freiberg sowie andere Ehrengäste fanden ihren Platz. Über vier Stunden hinweg lauschten die Corona sowie die Chargierten aus jedem Bund den Redebeiträgen, Siegerehrungen, Grußworten und der Festrede. Die Freiberger ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, einen Mitternachtsschrei anzuleiten, und die Festcorona fand danach den gemeinsamen Weg zurück auf das Haus. Dort angekommen, wurde der restliche Abend bis in die Morgenstunden ausklingen gelassen und bei netten Gesprächen das ein oder andere Bier verköstigt. Mehr oder weniger ausgeschlafen ging es für die Frankfurter und einige Darmstädter am nächsten Morgen dann wieder nach Hause. Wieder einmal liegt ein gelungenes Wochenende mit vielen tollen Gesprächen und einem herzlichen Beisammensein hinter uns. Bis zum nächsten Jahr (in dem wir dann das ganze Ding gewinnen werden! 😉).

Semper idem!

Pappenheimer & Cyane

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