100. Stiftungsfest der ASV Barbara Clausthal

12. Juli. 2022 | von | Kategorie: Allgemein

Auf ein 100. Stiftungsfest zu fahren ist ja bekanntlich immer etwas Besonderes, da das ja wohl nicht ganz so häufig vorkommt. Demnach fuhren wir voller Vorfreude in den wunderschönen Harz nach Clausthal. Leider war es vielen Aktiven nicht möglich teilzunehmen, dabei gab es verschiedene Gründe. Dennoch haben es sich Antigone*, Phinix und ich nicht nehmen lassen, die etwa 3,5-stündige Anreise anzutreten. Aufgrund des hohen Andrangs auf diesem Fest wurden wir bei der benachbarten freien Burschenschaft Schlägel und Eisen untergebracht. Diese haben uns sehr herzlich Empfangen und uns eine wirklich gemütliche Unterkunft geboten. Der Begrüßungsabend begann um 19 Uhr mit einigen Grußworten und der Eröffnung des Buffets. Viele ATB-Bünde aber auch befreundete Korporierte aus der Stadt Clausthal waren gekommen und es gab einen regen Austausch an Geschichten von Jung und Alt. Das bereitgestellte Buffet war sehr reichhaltig und äußerst schmackhaft. Antigone* reiste erst Freitag an, sodass ich Phinix und ich allein in den Rest des Abends starteten. Es wurde viel geredet und auch das ein oder andere Bierchen getrunken und ehe wir uns versahen, war es bereits spät am Abend und wir legten uns hin, um für den morgigen Festkommers ausgeruht zu sein. Gut ausgeruht verbachten wir den Freitag adH und stimmen uns schoneinmal etwas auf das nachfolgende Abendprogramm ein. Am Abend dann war es Zeit für den Festkommers, welcher im großen Saal der TU Clausthal stattfand. Der Saal war wunderschön geschmückt und mit insgesamt 6 Zapfen und etwa 150 Leuten gut besucht. Nach einigen Startschwierigkeiten, aufgrund einiger Probleme mit der Band verlief der Kommers sehr schön und gesittet. Das von uns mitgebrachte Geschenk (ein 3L Bembel mit wunderschöner Gravur) habe ich, mit einer teils recht amüsanten Rede, während des Kommerses überreicht. Ohne uns damit selbst beweihräuchern zu wollen, war dies doch eines der schönsten Geschenke des Abends. Im Anschluss an den Festkommers gab es noch einen kleinen Snack und um Punkt 12 der traditionelle Mitternachtsschrei. Die Stimmgewalt und die Emotionen, welche einem dabei entgegenschlugen, waren, wie ich fand, sehr beeindruckend. Im Anschluss daran begaben sich alle zurück adH, um sich über den Abend auszutauschen und noch das ein oder andere Bierchen zu trinken. Nach einer guten Mütze Schlaf verbrachten wir den Samstag, gemeinsam mit einige Aktiven aus Mainz, Berlin, Leipzig und Freiberg an einem nahegelegenen See. Gegen 18:30 ging es dann auf den Sektempfang für den abschließenden Festball. Das dort aufgebaute Buffet war reichhaltig und hatte für jeden etwas zu bieten. Von Braten über Fisch, Gemüse, Antipasti und einem gelungenen Nachtisch war alles geboten. Anschließende wurde das Buffet entfernt und die Tanzfläche eröffnet. Zunächst noch verhalten betraten die Gäste langsam aber sicher immer häufiger die Tanzfläche. Je später der Abend wurde ums wilder wurde getanzt und ich finde die Anwesenden Gothanen haben sich im besten Licht auf der Tanzfläche präsentiert. Alles in allem also ein sehr gelungener Ballabend, welcher um 2 Uhr mit 3 Zugaben der Band endete. Doch nicht nur die 3 Aktiven haben das Wochenende sehr genossen, denn wo kämen wir denn hin, wenn wir nicht auch unsere alten Herrn Löschzug erwähnen, welcher das ganze Wochenende mit uns gefeiert hat und ja auch selbst Clausthaler ist. So fuhren wir Sonntagmittag mit leichtem Kater und etwas Schlafmangel wieder nach Hause und können wohl sagen, dass wir ein wirklich wunderschönes Wochenende erlebt haben, mit Geschichten, die wir noch lange erzählen werden, die vielleicht nur hier in diesem Bericht keinen Platz gefunden haben 😉

Auf weitere wunderschöne Fahrten mit der Gothania

Semeper Idem! Shazamp Z! X

Kommentare sind geschlossen.